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Der Bach-Chor
an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Der Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche hat sich der Pflege einer einzigartigen Tradition verschrieben: Seit seiner Gründung 1961 durch Hanns-Martin Schneidt führt er alle 14 Tage im Rahmen eines Gottesdienstes eine Bach-Kantate auf. Damit ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche einer der wenigen Orte, an dem das komplette Kantatenwerk Johann Sebastian Bachs regelmäßig zu hören und liturgiegerecht zu erleben ist.

Rund 920 Kantate-Gottesdienste und Geistliche Konzerte fanden seit Bestehen des Bach-Chors in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. Dabei wurden nicht nur das komplette Kantatenwerk Johann Sebastian Bachs und seine Messen, Oratorien, Passionen und Motetten sowie vieler seiner Instrumentalkonzerte, Orgel- und Orchesterwerke aufgeführt. Auch die Werke zahlreicher anderer Komponisten wie Schütz, Händel, Haydn, Mozart, Dvorak, Brahms und Mendelssohn Bartholdy zählen zur bald 50-jährigen Chortradition.

Die Interpreten

Rund achtzig Sängerinnen und Sänger leihen dem Bach-Chor ihre Stimme. Ihnen zur Seite steht das 1957 ebenfalls von Hanns-Martin Schneidt gegründete Bach-Collegium, ein Ensemble engagierter Instrumentalisten, allesamt Mitglieder großer Berliner Orchester (Orchester der Deutschen Oper, Philharmonisches Orchester, Deutsches Symphonie Orchester, Staatskapelle Berlin).

Namhafte Solisten gastieren regelmäßig in den Aufführungen der beiden Klangkörper, mit denen in jüngster Zeit Dirigenten wie Helmuth Rilling und Thomaskantor Georg Christoph Biller zusammenarbeiteten. Neben Auftritten in der näheren Berliner Umgebung sowie in Dresden, Leipzig und Trier, führten Konzertreisen Chor und Collegium nach Polen, Spanien, Israel, Japan und in die USA.

Seit dem Jahr 2002 steht Achim Zimmermann als Nachfolger von Hanns-Martin Schneidt (1961-1963), Hellmuth Rilling (1963/64) und Karl Hochreither (1964-2001) an der Spitze von Bach-Chor und Bach-Collegium.